Trafobrand am Werksgelände sorgte für Stromausfall 09.03.2018

Als es kurz nach Mitternacht am Werksgelände zu einem Trafobrand kam, sollte eigentlich die Sirene der Feuerwehr St.Johann heulen, denn gemeinsam mit den Wehren Rohrbach, Pottschach und der Betriebsfeuerwehr Schöller Bleckmann wurden wir zu eben diesem Trafobrand alarmiert.
Das Ausmaß des Brandes bekamen unsere Florianis sogleich zu spüren. Kein Licht, welches beim Anziehen half, keine Straßenbeleuchtung die den Weg wies, und kein Strom für das elektrische Öffnen der Tore. Nachdem die Tore dann manuell geöffnet wurden, konnten elf Mann unserer Feuerwehr mit dem Tanklöschfahrzeug, dem Hubsteiger und dem Kommandofahrzeug ausrücken. Da der Brand zunächst nicht genau lokalisiert werden konnte, suchte man das weiträumige Gelände ab, bis der Brand gefunden werden konnte. Da zunächst nicht klar war, ob sich noch Strom auf den Leitungen befand, wurde ein Eintreffen der EVN abgewartet. Mit den erforderlichen Abständen wurde zunächst versucht, den Dachstuhl des Gebäudes mit mehreren Rohren zu kühlen, da dort die Wärmebildkamera eine erhöhte Brandintensität unterhalb vermuten ließ. Währenddessen wurde alles vorbereitet, um den Brand dann rasch zu bekämpfen. Einige CO2-Löscher standen bereit, auch Druckbelüfter wurden in Stellung gebracht sowie Atemschutzgerätetrupps rüsteten sich für den Einsatz aus. Auch ein Atemschutztrupp aus St.Johann bekam den Auftrag, sich für den Einsatz auszurüsten. Parallel dazu wurde die weiträumige Einsatzstelle mit Hilfe der Scheinwerfer unseres Hubsteigers ausgeleuchtet. Die Besatzungen des Kommadofahrzeuges und des Tanklöschfahrzeuges stellten derweil die Wasserversorgung vom Hydranten sicher. Nach der Freigabe der EVN ging auch unser Atemschutztrupp in den Einsatz. Mit Hilfe der Wärmebildkamera wurden Glutnester aufgestöbert und abgelöscht und Teile der in Brand befindlichen Schaltkästen geöffnet und ebenfalls abgelöscht.
Kurz vor 4 Uhr früh konnten unsere Kräfte wieder in das Feuerwehrhaus einrücken. Es folgten Reinigungsarbeiten an unseren Atemschutzgeräten sowie der persönlichen Schutzausrüstung (siehe Foto) der Kameraden. Weiters im Einsatz stand ein RTW des ASB Ternitz-Pottschach zur Beistellung, mehrere Fahrzeuge der EVN und die Polizei.

 

Nachdem Techniker nach unserem Einsatz in der Nacht in der Früh leichte Rauchentwicklung vernommen haben, wurde erneut der Einsatz unserer Feuerwehr notwendig. Mit Hilfe der Rettungssäge und des Hubsteigers wurde die Dachhaut geöffnet und die teilweise noch kleinen Glutnester des vorhergehenden Brandes agelöscht. Bei diesem Einsatz standen wir rund 1,5 Stunden mit dem Hubsteiger und dem Tanklöschfahrzeug mit 8 Mann im Einsatz.

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