Unwettereinsätze am 12. und 13.06.2018

Nachdem in den Nachmittagsstunden des 12. Junis starke Regenfälle über den Bezirk niedergegangen sind, wurde unser Wechselladefahrzeug zum Sandsacktransport nach Sieding alarmiert. Im Naturpark und entlang der Sierning waren teilweise Wege und Straßen überflutet. Die örtliche Feuerwehr Sieding stand bereits im Einsatz um Schlimmeres zu verhindern.
Mit Hilfe von Staplern wurden die Logistikfahrzeuge aus St.Johann, Döppling und Neunkirchen im einer ternitzer Bauhofhalle mit Sandsäcken beladen und an die Schadstellen zur Verwendung ausgeliefert. Da zwischenzeitlich die Sandsäcke knapp wurden, wurden die Feuerwehren Mahrersdorf, Raglitz und Rohrbach alarmiert, um weitere Sandsäcke zu befüllen. 
Wir unterstützten im Laufe des Nachmittages die Feuerwehren Sieding und Puchberg bei den Sicherungsmaßnahmen entlang der hochwasserführenden Sierning, erledigten auch einige Einsätze in unserem Einsatzgebiet und unterstützten die Feuerwehren beim Füllen und Verladen neuer Sandsäcke. Wir standen mit dem Wechselladefahrzeug, dem Bergeplateu samt dem Kranzubehör aus dem KHD Flat, dem Tanklöschfahrzeug, dem Mannschaftstransportfahrzeug und dem  Kommandofahrzeug mit 17 Mann im Einsatz.
Um Mitternacht waren wieder alle Einsatzkräfte unsere Feuerwehr wieder im Gerätehaus und wir konnten die Einsatzbereitschaft wieder herstellen.

Da sich auch am Mittwoch keine Wetterbesserung zeigte, waren am Mittwoch abermals zahlreiche Feuerwehren im Bezirk im Einsatz um eine erneute Katastrophenlage größtenteils zu verhindern. Da für diese Maßnahmen weitere Sandsäcke benötigt wurden, waren auch die zuvor angelegten Sandsackreserven bald am Ende.
Im Laufe des Mittwochs wurden immer wieder Sandsäcke abgeholt und ins Katastrophengebiet gebracht. Darum wurden um 16:00 Uhr die Feuerwehren Rohrbach, St.Johann und Putzmannsdorf alarmiert, um weitere Sandsäcke zu füllen und auf Paletten zu verladen.
Während der Füllarbeiten unterstützte unser Wechselladefahrzeug die Feuerwehr Neunkirchen beim Sandsacktransport.
Zwei Betomischwagen mit Sand wurden dafür von unseren Freiwilligen verarbeitet.
Kurz nach 21 Uhr waren alle Sandsäcke befüllt und wir konnten wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.
Wir standen mit 4 Fahrzeugen und 20 Mann im Einsatz.